Die Mistel - Vom Mythos zur Wissenschaft
Glossar
Abwehrkräfte
Sie sind das verantwortliche Abwehrsystem des Körpers gegen körperfremde Stoffe oder Krebszellen (» Immunsystem).
Chemotherapeutikum
Arzneimittel, das aus chemischen Substanzen hergestellt, das Wachstum von Krankheitserregern oder Krebszellen hemmen und abtöten, auch » Zytostatikum genannt.
Chemotherapie
Behandlung mit » Zytostatika mit dem Ziel, Tumorzellen (» Tumor) abzutöten oder deren Wachstum einzudämmen.
Computertomographie
Röntgenuntersuchungstechnik, die mit aufbereiteten Meßergebnissen ein mehrdimensionales Bild der untersuchten Schichten liefert. Mögliche » Tumoren können so dargestellt werden.
Endorphine
Körpereigene » Morphine ("Glückshormone"), können das Schmerzempfinden beeinflussen und steigern durch Schmerkzblockade das körperliche Wohlbefinden.
Glykoproteine
Eiweißstoffe (z.B. » normierter Mistel-Inhaltsstoff) mit einem geringen Kohlenhydratanteil in Form von Seitenketten. Zu den Glykoproteinen gehören die meisten Bluteiweißstoffe und Blutgruppensubstanzen sowie » Proteine der Zellmembran.
Grading
Klassifikation zur Beurteilung von Gewebe.
Hormone
Körpereigene Botenstoffe, die biochemische und physiologische Abläufe steuern.
Immunmodulation
Aktivitäten zur Beeinflussung der Abwehrkräfte (» Immunsystem).
Immunologie
Wissenschaft, die sich mit der Reaktion des menschlichen Körpers auf körperfremde Stoffe befaßt.
Immunsystem
System aller körpereigenen » Abwehrkräfte.
Immuntherapie
Anregung des » Immunsystems zur Infekt- oder Tumor-Abwehr.
invasiver Tumor
Krebsgeschwulst, die in das benachbarte Bindegewebe wächst.
Kernspintomographie
Untersuchungsverfahren, das mit Hilfe elektromagnetischer Wellen räumliche Bilder vom Körperinnern liefert.
Leukämie
"Blutkrebs". Bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen (» Leukozyten). Kann das Knochenmark und die » Lymphknoten befallen.
Leukozyten
Die weißen Blutkörperchen sind maßgeblich an der Abwehr und Beseitigung von körperfremden Stoffen beteiligt.
Lymphbahnen
Gefäßsystem im Körper zum Transport der Lymphflüssigkeit.
Lymphknoten
Organe im Lymphgefäßsystem, die die Lymphozyten bilden und gleichzeitig als Filter gegenüber Krankheitserregern dienen.
Makrophage
Weißes Blutkörperchen, das eingedrungene Fremdstoffe oder Krankheitserreger aufnehmen und unschädlich machen kann.
maligner Tumor
Bösartige Krebsgeschwulst » Tumor
Metastasen
Tochtergeschwulst, die fern vom Ursprungstumor aber auch in Nachbarorganen auftreten kann.
Mistel-Hauptwirkstoff
Der Hauptwirkstoff der Mistel ist eine Eiweißverbindung: Glykoprotein mit zwei Wirkungen: Hemmung des Tumorwachstums, indirekte Stärkung des Immunsystems und unterstützt die moderne, schulmedizinische Krebstherapie.
Mistel-Inhaltsstoffe
Die Inhaltsstoffe der Mistel sind u.a. Flavonoide, verschiedene Pflanzensäuren, Phenylpropenderivat, Sterine, Triterpene, Aminosäuren, Amine, Polypeptide, Polysaccharide, Glykoproteine
Morbus Hodgkin
Bösartige Erkrankung des Lymphsystems.
Morphine
Schmerzstillende Inhaltsstoffe mit narkotischer Wirkung, die aus der Mohnpflanze gewonnen werden.
Normierungsverfahren
Gewährleistet insbesondere bei pflanzlichen Arzneimitteln, daß die Inhaltsstoffe in gleichbleibender Aktivität enthalten sind.
Onkologie
Lehre von den Geschwulsterkrankungen (» Tumor) und ihrer Therapie.
Reiztherapie
Auch Reizkörpertherapie, ist eine unspezifische Behandlung durch Reizstoffe zur Anregung der Selbstheilungskräfte.
Remission
Rückgang von Krankheitserscheinungen.
Rezidiv
Rückfall.
Staging
Gibt den Grad der Tumorausbreitung (» Tumor) an.
Strahlentherapie
Therapie, bei der mit radioaktiver Strahlung bösartige Zellen bekämpft werden.
subkutan
"Unter die Haut". Vorschrift, die Injektion nur in das Unterhautfettgewebe zu verabreichen.
Szintigraphie
Durch schwach radioaktive Stoffe kann auf einer fluoreszierenden Schicht ein Bild erzeugt werden, mit dem auch Veränderungen im Gewebe diagnostiziert werden können.
TNM-Klassifikation
Systematische Erfassung einer Krebserkrankung nach Tumorgröße (» Tumor).
Tumor
Geschwulst, Gewebswucherung. Mediziner unterscheiden zwischen gutartig (benigne) oder bösartig (maligne).
Tumormarker
Substanz, die in Körperflüssigkeiten nachweisbar ist. Die Messung ihrer Konzentration liefert Informationen über den Grad der Bösartigkeit eines vorhandenen Tumors.
Zytostatika
Chemische Substanz, die die Zellkernteilung und die Zellvermehrung hemmt. (» Chemotherapie).
zytotoxisch
Zellvergiftend bzw. zellschädigend.