Heilpflanze des Monats März: Sanddorn

Sanddorn

Name:
Sanddorn
(Hippophae rhamnoides)

Familie:
Elaeagnaceen (lt.)
Ölweidengewächse (dt.)

Kurzbeschreibung:
Der 3 bis 5 m hohe, reich verzweigte Strauch mit sperrigen Ästen und spitzen verdornten Kurztrieben trägt lanzettlich-lineale Blätter, die auf ihrer Unterseite ein silbrigweißes dichtes Haarkleid besitzen.
Die einzeln stehenden grünlichen weiblichen Blüten und die achselständigen männlichen Kätzchenblüten erscheinen oft vor Frühjahrsbeginn, meist jedoch mit dem Laubaustrieb im späten Frühjahr. Durch Anschwellen der Kelchröhre entstehen die saftigen orange- bis gelbroten Früchte; sie umschließen ein nussartiges Gebilde.

Ihre Ernte ist nicht ganz problemlos, da sie zur Reifezeit prall gefüllt sind und leicht zerplatzen. Sie enthalten große Mengen Vitamin C. Man gewinnt aus ihnen Vitamin-C-haltige Konzentrate, verwendet sie als Zusatz zu Aromastoffen, Würzmitteln und Süßwaren und fügt sie Likören und Säften bei.

Das Öl zur äußerlichen Anwendung wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend und lässt Wunden schneller abheilen.
Es wird aus Pressrückständen der Fruchtschalen und der Samen gewonnen. Außerdem verringert es die Faltenbildung und Alterung der Haut.
Wird es oral eingenommen, beruhigt es die Schleimhäute von Magen und Darm und reguliert die überschüssige Salzsäurebildung. Zudem bindet es Toxine und freie Radikale.

Sanddorn ist über Europa, Vorderasien und Ostasien verbreitet. Der wissenschaftliche Name Hippophae leitet sich aus dem Griechischen ab.