Erhalten Sie Ihre Zähne gesund!

Hier haben wir die wichtigsten Tipps zu Zahnpflege und Mundgesundheit für Sie zusammen gestellt.

1. Putzen - aber richtig!

Ein kleines Mädchen putzt sich die Zähne.

Regelmäßige, gründliche Zahnpflege ist wichtig um die Zähne gesund zu erhalten. Nicht entfernte Zahnbeläge sind Auslöser für Zahnfleischerkrankungen und Karies.

Mindestens zweimal täglich für 2-3 Minuten die Zähne putzen. Es ist besser, die Zähne zwei mal am Tag gründlich zu reinigen als nach jeder Mahlzeit flüchtig.

TIPP: Die richtige Putztechnik ist entscheidend. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Zahnarzt zeigen, wie's geht.

2. Zahnzwischenräume nicht vergessen!

Auch moderne Zahnbürsten erreichen die Zahnzwischenräume nur unzureichend. Doch ausgerechnet hier entstehen Zahnfleischentzündungen und Karies besonders schnell. Daher ist die Reinigung des Zahnzwischenraumes besonders wichtig. Am besten geht das mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen. Die Anwendung von Zahnseide ist am Anfang nicht ganz einfach. Mit etwas Übung kann diese Technik aber jeder beherrschen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin.

TIPP: Achten Sie darauf, dass Sie die Zahnseide vorsichtig zwischen die Zähne führen um Verletzungen am Zahnfleisch zu vermeiden.

3. Die richtige Zahnbürste

Wählen Sie eine Zahnbürste mit "mittelharten" oder "weichen" Borsten. Der Bürstengriff sollte gut in der Hand liegen und rutschfest ausgerüstet sein.  Kinderzahnbürsten sollten einen etwas dickeren Griff  haben. Zahnbürsten mit kurzem Kopf sind optimal.

Ersetzten Sie Ihre Zahnbürste alle zwei bis drei Monate. Nach einer Krankheit wie Erkältung oder Grippe sollten Sie die Zahnbürste sofort entsorgen.

TIPP: Stehen die Borsten schon nach kürzerer Zeit seitlich ab, drücken Sie die Zahnbürste wahrscheinlich zu fest an die Zähne. Das kann Zähne und Zahnfleisch schädigen. Reduzieren Sie den Druck.

4. Zahncreme: Reinigen und Pflegen

Eine gute Zahnpasta reinigt die Zähne von Essensresten und Zahnbelag, stärkt das Zahnfleisch und schützt es vor Parodontose. Zusatzstoffe wie bestimmte Mineralien können die Zähne härten und einen Schutzfilm um den Zahnschmelz legen.

Ein wichtiger Bestandteil in Zahncremes ist Fluorid. Es dient im Körper dem Aufbau und der Erhaltung des Skeletts und stärkt die Zähne gegen Karies, indem es den Zahnschmelz härtet. Seit der Einführung von fluoridhaltigen Zahncremes ist die Anzahl der Karieserkrankungen tatsächlich deutlich zurückgegangen.

Whitening-Zahnpasten hellen zwar die Zähne etwas auf, haben aber einen hohen RDA-Wert. Der RDA-Wert (Radioaktive Dentin Abrasion) gibt den Abrieb an Zahnschmelz beim Putzen an und sollte möglichst niedrig liegen.

5. Starke Helfer: Spülungen

Neben Zahncremes gibt es Mundspülungen zum Gurgeln, die die Mundhygiene verbessern können. Pflanzliche Lösungen enthalten eine Kombination verschiedener Wirkstoffe, die wohltuend auf die Mundschleimhaut wirken, wie Kamille, Salbei und Thymian.

Diese Pflanzenstoffe können Entzündungen der Mundschleimhaut vorbeugen und Mundgeruch bekämpfen. Zudem hinterlassen sie ein angenehmes Frischegefühl im Mund.

6. Zahngesunde Ernährung

Zunächst einmal ist auch für die Zähne eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung  wichtig. Denn sie versorgt die Zähne mit allen nötigen Nährstoffen.

Harte Nahrungsmittel (Äpfel, rohe Möhren, Nüsse) regen den Speichelfluss an. Und Speichel spült und remineralisiert die Zähne.

Zucker ist der Hauptfeind der Zähne. Reduzieren Sie daher die Anzahl zuckerhaltiger Zwischenmahlzeiten. Putzen Sie möglichst hinterher Ihre Zähne. Denken Sie daran, dass auch viele Getränke (Säfte, Limonade, Cola) Zucker enthalten.

Einige Nahrungsmittel (zum Beispiel Obst, Joghurt und Säfte) enthalten Säuren, die die Zähne schädigen können. 

TIPP: Direkt nach dem Genuss saurer Speisen und Getränke sollten die Zähne nicht geputzt, sondern mit Wasser oder Mundspüllösung gespült werden.

7. Zweimal im Jahr zum Zahnarzt!

Bei der Vorsorgeuntersuchung wird der Mundraum gründlich kontrolliert. Wer zweimal im Jahr seinen Zahnarzt aufsucht, kann sicher sein, dass Schäden an Zahn und Zahnfleisch frühzeitig erkannt und behandelt werden, wenn sie noch klein sind. Außerdem führt der Zahnarzt Prophylaxe-Behandlungen durch, etwa das Entfernen von Zahnstein oder das Versiegeln der Zähne mit einem Fluoridlack.